E-Paper - 10. Januar 2020
Lenzburger Nachrichten
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Das Jahr 2019 ist vorbei. Sind Sie mehr froh oder traurig darüber?

Einerseits bin ich doch etwas traurig, weil schon wieder ein Jahr so schnell vorbei gegangen ist. Andererseits bringt auch das 2020 neue Herausforderungen und spannende Entwicklungen, auf die man sich freuen kann.

Was waren Highlights, an die Sie gerne zurückdenken?

Wir konnten im letzten Herbst die neue Ortsplanung von der Gemeindeversammlung verabschieden lassen. Der Prozess für eine neue Ortsplanung geht über mehrere Jahre und ist sehr aufwändig. Wenn wir jetzt noch die Bestätigung vom Kanton erhalten, haben wir ein modernes und gutes Instrument vorliegen, welches sehr wichtig ist für die Gestaltung der weiteren Entwicklung der Gemeinde. Sehr gefreut hat mich, dass sich wiederum genügend Freiwillige für die Feuerwehr gemeldet haben, welche bereit sind, sich für eine gute Sache und die Sicherheit in der Gemeinde einzusetzen.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Ich bin sehr stolz darauf, dass wir in unserer Gemeinde auf allen Ebenen gut und sehr konstruktiv im Sinn der Sache zusammenarbeiten. Ganz besonders freut mich der spürbare Rückhalt und die Unterstützung der Bevölkerung.

Was waren schwierige Momente?

Für mich immer wieder schwierig ist, dass viele Prozesse in unserem Land und unserem Kanton zu bürokratisch und oft auch sehr langwierig sind. Das ist manchmal frustrierend, wenn man doch motiviert an guten Lösungen arbeitet und eigentlich schnell zu guten Resultate kommen möchte.

Werden Sie im Jahr 2020 etwas anders machen?

Antwort auf der Folgeseite

Eigentlich nicht. Die Art, wie wir in Vordemwald funktionieren hat sich bewährt. Ich sehe daher keinen Grund, etwas gross anders zu machen.

Was werden die grössten Herausforderungen in den kommenden Monaten?

Grössere Herausforderungen im 2020 sind die Renovation von unserem Schulhaus, für welche an der letzten Gemeindeversammlung CHF 1.6 Mio. bewilligt wurden und auch die Umgestaltung vom alten Friedhof wird uns beschäftigen. Zudem freuen wir uns auf die Gewerbeausstellung im April, an der wir als Gemeinde auch teilnehmen und die für unser Dorf ein wichtiger gesellschaftlicher Anlass ist.

Wo sehen Sie Vordemwald in fünf Jahren?

Vordemwald hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. Das heisst, es konnten einige grössere Projekte aufgegleist und umgesetzt werden, es liegt ein solides und verkraftbares Wachstum vor, auf der Verwaltung konnten wir wichtige Schritte in Richtung Modernisierung und Digitalisierung umsetzen und (Holz anlangen) auch unsere Finanzlage ist stabil. Ich sehe Vordemwald in fünf Jahren als eine gesunde und zukunftsfähige Gemeinde.

Wofür setzen Sie sich als Gemeindeammann speziell ein?

Wichtig ist mir, dass wir in unserer Gemeinde offen sind für Neues und bereit sind, auch mal etwas Unkonventionelles anzugehen. Sehr zentral ist für mich ist, dass wir als Gemeinde bereit sind, im Rahmen unserer Möglichkeiten etwas für die Umwelt zu tun (wie z.B. die 2017 fertiggestellte Holzschnitzelheizung oder das geplante Projekt für eine grössere Photovoltaikanlage im Dorf).

Möchten Sie der Bevölkerung auf diesem Wege noch etwas mitteilen?

Vielen Dank für das in den Gemeinderat, die Verwaltung und die Mitarbeitenden der Gemeinde gesetzte Vertrauen. Fragen: imü

 
Lenzburger Nachrichten vom Freitag, 10. Januar 2020, Seite 27 (4 Views)

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