E-Paper - 08. März 2019
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100 Jahre Pfadi Adler

Die Pfadi Adler Aarau feierte am Samstag, 2. März, ihr 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass entfachten die Pfadis auf dem Schlossplatz ein Lagerfeuer, das nun zwei Wochen lang brennen soll.

Aarau «Die Leitsätze der Pfadi tönen wie ein Legislaturprogramm. Bloss gelten sie nicht nur vier Jahre sondern schon seit 100 Jahren», sagte die Aarauer Stadträtin Franziska Graf/ Schnuff am Samstag bei ihrer Rede zum Start des Dauerlagerfeuers auf dem Schlossplatz Aarau, mit welchem die Pfadi Adler Aarau ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Die Stadträtin und ehemalige Pfadi der Adler wünschte der Abteilung alles Gute zum Geburtstag und dankte ihr im Namen des Stadtrates für alles, was sie für die Kinder und Jugendlichen Aaraus tut.

Die Abteilung Adler ist in den letzten fünf Jahren nach stetigem Mitgliederschwund wieder stark gewachsen. Die noch anstehenden Jubiläumsanlässe wie eine Überlebensübung für die älteren Pfadis oder das Abteilungs-Pfingstlager werden gut besucht sein.

Doch was können sich die Kleinsten unter 100 Jahre Pfadi vorstellen? Ein Wolf sagte am Samstag dazu: «Das ist mega viel. Mega viele Tage, mega viele Wochen.» Der Jubiläumssong ertönte noch etwas zaghaft und muss bis zum Abteilungspfila und dem Familienabend im Herbst noch geübt werden.

Abteilungsleiter Julian Meier/Koala hielt am Samstag ebenfalls eine kurze Rede dies nachdem er die Aufmerksamkeit seiner Pfadis genutzt hatte, um auch gleich noch einen liegen gebliebenen Rucksack wieder seiner kleinen Besitzerin zurück zu geben. Ein Prozedere, das die Pfadis nach jedem Lager nach dem Aufräumen zur Genüge kennen. Denn wo es so viel zu erleben gibt, geht schnell mal ein Gegenstand vergessen.

Entzündet wurde das Feuer schon am 1. März und bereits «probehalber» eine ganze Nacht lang von zwei Pfadis bewacht. So geht es nun mindestens zwei Wochen weiter: Für alle Feuerwacht-Schichten, die jeweils acht Stunden dauern, konnten Freiwillige gefunden werden. Es wird dabei zu vielen Wiedersehen kommen. Am Sonntag, 10. März, beispielsweise treffen sich die Mitglieder des ehemaligen Fähnlein Felsenburg mit ihren Kindern zum Cervelat- und Schlangenbrot bräteln. Am Dienstag, 12. März, wird Alt-Stadtrat Beat Blattner mit Pfadiname «Biber» - das Feuer bewachen. Während der acht Stunden wird genug Zeit sein um in Pfadierinnerungen zu schwelgen. Die Pfadileiterin, die Blattner als Wolf taufte, wurde übrigens später seine Ehefrau, Marianne Blattner-Geissberger/Rowdy. Sabine Kuster

Aarauer Nachrichten vom Freitag, 8. März 2019, Seite 3 (143 Views)

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