E-Paper - 02. Juni 2017
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Der Vorstand ist mit sechs Personen komplett. Mit dabei sind Barbara Fäh, Antonia Frey, Jeannette Gautschi, Gabriela Gehr, Rebecca Hess und Fabio Sutter.

Gründungsanlass am 11. Juni

Inzwischen hat der blutjunge Verein mehrere Sitzungen hinter sich gebracht - und ist bereits voller Energie und Motivation daran, den ersten grossen Anlass zu organisieren: Am Sonntag, 11. Juni, findet der Gründungsanlass statt. «Wir möchten, dass die Buchser Familien unseren Verein kennenlernen», erklärt Barbara Fäh. So werde ein gemütliches Beisammensein im Zentrum stehen, mit einem Postenlauf durch den Wald. «Ausserdem können alle, die Lust haben, etwas zum Bräteln mitnehmen», erklärt Antonia Frey. Bei der Feuerstelle des Feuerwehrvereins wird gemeinsam gegessen. Der Familienverein offeriert Kaffe und Dessert.

Natürlich habe man die Vereinsgründung bereits intern gefeiert, verrät Jeannette Gautschi. «Wir haben alle unsere Statuten definiert, unterschrieben und Prosecco getrunken», sagt die junge Zweifachmutter und lacht. «Doch ein öffentlicher Anlass ist natürlich wichtig, damit man uns hier kennenlernt.»

Natur im Zentrum

Seit Mai ist der Familienverein mit einer eigenen Website online. Acht Familien haben sich bereits angemeldet. «Wir haben ja erst angefangen», sagt Rebecca Hess. «Jetzt hoffen wir natürlich, dass sich nach dem Gründungsanlass noch mehr Mitglieder finden werden.» Ideen, was man alles machen kann, sind jedenfalls bereits vorhanden. «Wir haben vor, jeden letzten Freitag des Monats gemeinsam mit unseren Kindern im Wald zu grillieren», sagt Jeannette Gautschi. Von Oktober bis März möchte der Verein einmal im Monat die «Halle wos fägt» durchführen. Ausserdem sei ein Spielzeug-Kinderflohmarkt geplant, eine Herbstwanderung und sonstige naturverbundene Aktivitäten. «Wir haben keinen Raum in Buchs, den wir als Verein nutzen können», so Rebecca Hess. «Daher werden wir zwangsläufig alle Aktivitäten vorerst in die Natur verlegen.» Schlimm sei das aber nicht - im Gegenteil: «Dass Kinder die Natur erkunden und dort spielen, ist sowieso viel schöner.»

«Wir möchten Eltern und ihren Kindern eine Plattform bieten, wo sie mit anderen Familien Zeit verbringen können», so Barbara Fäh. Sie betont: «Der Familienverein ist jedoch nicht als Sitting-Verein gedacht. Das bedeutet, dass man seine Kinder nicht abgeben kann, sondern dass alle gemeinsam etwas erleben können.»

Vernetzungen über Quartiere hinaus

Meist seien Familien aus Nachbarhäusern miteinander in Kontakt. Dabei sei es gerade für Neuzuzüger schwierig, andere Familien kennenzulernen. «Wir würden uns riesig freuen, wenn durch unseren Verein neue Freundschaften entstehen würden», sagt Jeannette Gautschi. Und muss lachen: «Dass das funktionieren kann, beweist unser Vorstand. Wir kannten uns erst nicht und sind inzwischen richtig gute Freunde geworden. Das ist das Beste, das uns passieren konnte.»

red@aarauer-nachrichten.ch

Aarauer Nachrichten vom Freitag, 2. Juni 2017, Seite 2 (65 Views)

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